Gartenfotos im Buchformat (4)

Gartenfotos im Buchformat (4)

Großformatige Fotobücher mit Bildern Ihrer Gärten eigenen sich wunderbar für Kundengespräche in Ihrem Betrieb. Eine andere Möglichkeit ist, einen Kunden nach Fertigstellung seines Gartens mit einem Buch zu überraschen, in dem der Bauverlauf festgehalten ist. Neben qualitativ guten, also hoch aufgelösten Fotos sind es auch die Motive, auf die man achten muss. Mittlerweile ist es für viele Landschaftsgärtner an der Tagesordnung, auf der Baustelle zu fotografieren. Die Bilder dienen meist der Dokumentation. Da werden Leitungen und Kabel fotografiert, Baugruben und verschweißte Folien.

Für ein Fotobuch müssen Sie umdenken, was die Motivwahl betrifft. Halten Sie von Baubeginn bis Bauende immer wieder den gesamten Garten im Bild fest. Machen Sie Fotos davon, wie Ihre Mitarbeiter einen Sitzplatz, eine Terrasse, einen Schwimmteich oder einen Weg bauen, ein Staudenbeet anlegen oder Bäume pflanzen. Menschen beleben ein Foto – und der Kunde erinnert sich immer wieder gerne an Ihre kompetenten, netten Mitarbeiter auf der Baustelle. Mischen Sie Gesamtansichten mit Detailaufnahmen – das kann eine schöne Pflanze sein, ein Quellstein, eine Skulptur im fertigen Garten.

Investieren Sie Geld in eine gute Kamera, verwenden Sie Zeit auf die Motivauswahl und finden Sie heraus, wann das Licht im Garten besonders schön ist. Dann kann bei den Fotos eigentlich kaum noch etwas schief gehen. Als Gartengestalter haben Sie ohnehin einen Sinn für Ästhetik. Das hilft bei der Auswahl, Zusammenstellung und Anordnung der Fotos. Dann gilt es nur noch, sich in die Fotobuch-Software einzuarbeiten oder einen Grafiker zu beauftragen, um beim Kunden nicht nur im Garten eine bleibende Erinnerung zu hinterlassen. Schauen Sie doch mal auf unserer Seite mit den Printprodukten! Bei uns bekommen Sie auch die Fotos für Ihr Fotobuch!

Gartenfotos im Buchformat (3)

Gartenfotos im Buchformat (3)

Fotobücher werden digital gedruckt. Dabei wird die Datei direkt vom Computer in die Druckmaschine übertragen. Ob die Fotos „in natura“ so aussehen, wie sie am Bildschirm angezeigt werden, hängt von der Farbtreue des heimischen Monitors ab. Berücksichtigt werden muss, dass Fotos auf dem Bildschirm oft wesentlich heller aussehen als gedruckt auf Papier. Je weißer und glatter das Druckpapier, umso geringer der Unterschied. Gerade für Kalender verwenden die Anbieter jedoch gerne aufgerautes, leicht gelbliches Papier, das sich zwar angenehm und edel anfühlt, aber die Farbwiedergabe des Bildes verfälscht und es wesentlich dunkler aussehen lässt. Meist hilft hier nur: Ausprobieren oder einen (in der Regel kostenpflichtigen) Proof schicken lassen.

Ausprobieren – das ist ohnehin die Devise, sowohl bei der Auswahl von Anbieter, Formaten und Papier, als auch bei der Gestaltung der Fotobücher. Im Internet sind mittlerweile viele Erfahrungsberichte zu finden. Dabei ist es wie im richtigen Leben: zehn Menschen, zwölf Meinungen. Während der eine von einer Software höchst begeistert ist, findet der andere sie kompliziert und absolut ungeeignet. Auch über die Qualität der Bücher herrschen unterschiedliche Ansichten.

Noch ein paar Tipps zur Motivauswahl für professionelle Fotobücher gibt es im nächsten Blog-Post.

Gartenfotos im Buchformat (2)

Gartenfotos im Buchformat (2)

Grundvoraussetzung für ein vernünftiges Druckergebnis ist eine gute Auflösung der Fotos. In der Kamera lässt sich die gewünschte Auflösung einstellen – hier hilft ein Blick in die Bedienungsanleitung. In den seltensten Fällen lassen sich die Bilder unbearbeitet übernehmen. Meist stimmt die Größe der Fotos nicht und Teile des Bildes werden in den Bildrahmen der Layout-Programme abgeschnitten. Einfach sein digitales Fotoalbum zu durchforsten, die Bilder in das Fotobuch zu laden und fertig – das klappt nur selten.

In der Layoutsoftware befinden sich häufig Vorlagen (z.B. Seite mit zwei, drei oder vier Bildern), in die man die Fotos direkt einfügen kann. Das ist hilfreich für all diejenigen, deren ästhetisches Empfinden bei der Seitengestaltung nicht gut ausgeprägt ist. Wer einen Blick für gutes Layout und Design hat, muss sich nicht sklavisch an die Vorlagen halten, sondern kann sie verändern oder die leeren Seiten selbst mit Bild und Text füllen.

Im nächsten Teil der Fotobuch-Blogserie gehts um Druckverfahren und Papier. PS: Wenn Sie mit einem Fotobuch Ihre Gärten professionell bei Kundenterminen präsentieren wollen, lohnt sich die Investition in ein ebenso professionelles Layout. Das gibt es übrigens hier auf der Seite unter Printprodukte.

Druckfähige Fotos mit WhatsApp verschicken

Druckfähige Fotos mit WhatsApp verschicken

WhatsApp komprimiert Fotos. Aus einem druckfähigen Bild wird so ein Foto, das gerade mal für einen SocialMedia-Post reicht. Wer Fotos über WhatsApp in Originalgröße verschicken will, muss die Bilder als Dokumente anhängen. So gehts: WhatsApp aufrufen, auf das Plus neben dem Textfeld drücken. Im Menü „Dokument“ wählen, dann Bilder bzw. Videos auswählen, abschicken – fertig.

Gartenfotos im Buchformat (1)

Gartenfotos im Buchformat (1)

Für viele digitale Bilder ist der Computer die Endstation. Ausdrucken ist ein teurer Spaß, das Hochladen von Daten, um anschließend Papierbilder zu erhalten, ist mühsam. Eine Alternative sind Fotobücher, die man selbst gestalten und beim entsprechenden Anbieter drucken lassen kann. Für den privaten Gebrauch eine nette Erinnerung, für Freunde ein schönes Geschenk – für den professionellen Firmenauftritt und die Werbung bei Kunden jedoch nur bedingt geeignet. Außerdem kostet das „Selbermachen“ Zeit.

Mittlerweile gibt es viele Firmen, die Software zum Gestalten eines eigenen Fotobuches anbieten. Doch sowenig, wie die Digitalkamera aus dem Gelegenheitsfotografen einen Profi macht, sowenig macht die Fotosoftware aus „Otto-Normalverbraucher“ einen Layouter.

Die Layout-Software gibt es bei den Fotobuch-Anbietern kostenlos zum Download. Die Dateigrößen sind sehr unterschiedlich und reichen von knappen 200 KB bis hin zu 40 MB. Das lässt auf mehr oder weniger umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten schließen, im Internet sind Testergebnisse und Vergleiche zu finden. Auch wenn es immer wieder gesagt wird: intuitiv zu bedienen sind nur wenige der Programme. Und jedes Buch ist nur so gut wie die Ausgangsbilder. Vorkenntnisse in einer Bildbearbeitungssoftware wie Photoshop sind auf jeden Fall hilfreich. Trotzdem dauert es einige Zeit, bis man mit den Anwendungen wirklich vertraut ist.

Im nächsten Blogpost erfahren Sie, wie individuell sich Seiten mit Fotobuch-Software gestalten lassen.

Mit GaLaBau in Pinterest punkten (6)

Mit GaLaBau in Pinterest punkten (6)

Ist ein Pin fertig, wird er in die passenden Boards gepinnt. Ein Pin über Heidepflanzen passt beispielsweise zum Herbst, zu lila Stauden, zu Heide, zu Gartengestaltung – der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Je mehr Boards damit gefüllt sind, desto häufiger taucht ein Pin bei verschiedenen Suchbegriffen in den Ergebnissen auf. An welcher Stelle ein Pin in den Ergebnissen angezeigt wird, ist nicht zwingend davon abhängig, wie oft andere den Pin verlinken, sondern eher davon, wie gut er inhaltlich auf die jeweils eingegebenen Suchbegriffe passt. Ein wesentlicher Unterschied zu Facebook und Instagram ist bei Pinterest, dass einmal erstellte Pins nicht „verloren“ gehen, sondern immer wieder aktuell werden können. Ist ein Thema gerade gefragt, kann auch ein Pin von vor einem Jahr ganz vorne bei den angezeigten Suchergebnissen mitspielen.

20 bis 30 Pins pro Monat und mehrere dazu passende Pinwände sind ein guter Anfang. Für die Planung gibt es Software-Unterstützung, beispielsweise Tailwind“. Das Programm (www.tailwindapp.com) ist eine Art Stundenplan, in dem sich die Veröffentlichungszeit von Pins in Pinterest, aber auch von Posts auf Instagram festlegen lässt. Tailwind (in englischer Sprache) gibt es als kostenfreie Version, ist dann jedoch auf eine Social-Media-Plattform (Pinterest oder Instagram) und eine bestimmte Anzahl Pins pro Monat begrenzt. Es gibt unzählige weitere Planungstools für Social Media Posts mit unterschiedlichstem Funktionsumfang und in allen Preisklassen. Bei einigen Preismodellen ist es sinnvoller, sich gleich professionelle Unterstützung für Pinterest zu suchen.

Zu guter Letzt noch zwei Tipps von Pinterest-Expertin Melanie Ellermeier (www.meassist.de): „Fragen Sie sich, ob Sie mit dem Pin ein Problem Ihrer potentiellen Kunden lösen.“ Und wie bei allen Social Media- Netzwerken ist Geduld gefragt. „Es dauert etwa drei bis sechs Monate, bis ein Account gut läuft.“

Mit GaLaBau in Pinterest punkten (5)

Mit GaLaBau in Pinterest punkten (5)

Vorlagen für Pins kann man direkt in Pinterest erstellen, selbst in einem Layoutprogramm gestalten und dort beispielsweise auch Text aufs Bild schreiben, aber auch kaufen. Ein Programm, das Social Media-Vorlagen anbietet, ist Canva (www.canva.com). In der Gratisversion gibt es über 250.000 Vorlagen – vom Instagram-Post bis zur Präsentation. Kostenlose Fotos und Grafiken ergänzen das Paket. In der Pro-Variante kann man auch eigene Schriften und Logos hochladen.

Sich bei den Pins an einem Corporate Design zu orientieren und nicht einfach das Pinterest-Menü mit Bild und einer Beschreibung zu füllen ist für den Wiedererkennungswert sinnvoll. Allerdings muss man damit rechnen, dass man Menschen, die das Layout nicht mögen, nicht erreicht. Ein Tipp von Pinterest-Expertin Melanie Ellermeier (www.meassist.de): „ Es lohnt sich, etwas auszuprobieren. Im Gegensatz zu Instagram verliere ich nicht gleich hunderte Follower, wenn mal was daneben geht.“

Im letzten Teil der Pinterest-Serie lesen Sie, wie oft Sie in Pinterest posten sollten, um Ihr Unternehmen und Ihre Leistungen bekannt zu machen.

Mit GaLaBau in Pinterest punkten (4)

Mit GaLaBau in Pinterest punkten (4)

Nutzen Sie, was Sie schon haben. Wer einen eigenen Blog, einen Newsletter oder zumindest eine umfangreiche Bildergalerie hat, hat schon viel Futter für Pins. Auch Ihre aktuellen Aufträge geben viel her. Sie legen einen neuen Garten an? Schreiben Sie einen Pin über Bodenmodellierung. Sie bepflanzen ein Staudenbeet? Wie wäre es mit Infos, warum es wichtig ist, auf den richtigen Standort zu achten? Oder darüber, warum man nicht zu viele Jungpflanzen einsetzen darf? Sie schneiden Hecken? Sagen Sie, worauf man beim Heckenschnitt achten muss. Ohnehin gibt die Pflege viele Themen her, die für die Gartenbesitzer unter den Pinterest-Nutzern von Interesse sind. Im Frühjahr wollen Gartenliebhaber wissen, wie man den Rasen nach dem Winter düngt, dann werden Pflanzen fürs Beet gesucht, gerne auch sortiert nach Farben. Im Sommer sind Bewässerung und Teich aktuell, ebenso Grillen im Freien und Gartenmöbel. Zu jeder Jahreszeit gibt es typische Themen und Suchbegriffe, wenn es um Garten geht. Jeder Pin kann in verschiedenen Varianten veröffentlicht werden: mal mit mehr Text, mal animiert, mal als Foto mit Kurztext. Was man nicht tun sollte: diese Pins alle an einem Tag im gleichen Board veröffentlichen, denn das kann zu einer Sperre wegen Spamverdachts führen.

Welche Tools Ihnen helfen können, Pins mit Wiedererkennungswert zu gestalten, erfahren Sie im nächsten Pinterest Blogbeitrag.

Papierstärken – von zart bis hart

Papierstärken – von zart bis hart

Standardpapier im Büro, beispielsweise für den Drucker, liegt bei etwa 80 Gramm pro Quadratmeter. Die inneren Seiten von Zeitschriften und Broschüren sind in der Regel auf 90-Gramm-Papier gedruckt. Merksatz: je repräsentativer, edler und eindrucksvoller es sein soll, desto schwerer darf das Papier sein.

So wirken Flyer und Broschüren mit Papieren von 120 bis 125 g/m2 schon sehr viel hochwertiger. Mit mehr Gewicht werden die Seiten immer stabiler. 250- bis 300-Gramm-Papier eignet sich für den Umschlag hochwertiger Magazine, aber auch für den Innenteil exklusiver Broschüren. Visitenkarten werden ebenfalls häufig auf diesem Papier gedruckt. Ab 300 Gramm erinnert das Papier immer mehr an Karton, bei 400 Gramm fühlt man sich beispielsweise an die Stärke der typischen Ansichtskarte erinnert.

Bei einigen (Online-)Druckereien kann man Papier- und Materialmuster bestellen – gratis oder für einen geringen Betrag, der häufig bei der ersten Bestellung ganz oder teilweise erstattet wird. So lassen sich nicht nur Papierstärken „erfühlen“, sondern auch das Endergebnis auf dem entsprechenden Papier beurteilen – oft auch noch in unterschiedlicher Veredelung. Auch Folien, Kartone und andere Materialien gibt es als Muster. Wer häufiger Werbematerial benötigt, sollte sich eine Musterbox oder ein Papiermusterbuch zulegen, beispielsweise von www.diedruckerei.de

Falzarten für Flyer

Falzarten für Flyer

Ein-Bruch- oder Parallelfalz
Das ist die einfachste Art, ein Blatt Papier zu falten. Aus A4 wird so gefaltet ein A5-Format, aus A5 wird A6. Es entsteht eine Klappkarte. Entsprechend eignet sich der Einbruchfalz zum Beispiel für Einladungskarten und Seminarprogramme.

Kreuzbruchfalz
Hier wird das Blatt zweimal gefaltet – einmal längs und einmal quer. Diese Falzart eignet sich beispielsweise für Poster. Auf diese Weise entstehen aus einem Blatt vier (mit Rückseite acht) durch Falze markierte Seiten – aus das lässt sich kreativ nutzen.

Fenster- oder Altarfalz
Ein Fensterfalz entsteht, wenn man ein Blatt Papier in vier gleiche Teile teilt und die beiden äußeren Stücke nach innen klappt. Hier entstehen zwei unregelmäßige Flächen, die es zu füllen gilt: die schmalen „Flügel“ und der doppelt so breite Mittelteil. Eine andere Variante sind längere Formate, bei denen das Fenster erst sichtbar wird, wenn man den Flyer einmal aufklappt. Hier entstehen vier bzw. acht gleich große Seiten. Der Altarfalz eignet sich für Informatioen, die den Betrachter überraschen sollen. Wie beim „Türchen“ öffnen im Advent muss die Botschaft erst einmal „ausgepackt“ werden.

Zickzackfalz oder Leporello
Das (oder auch den) Leporello verdanken wir Mozart. Leporello heißt der Diener von Don Giovanni, der die Aufgabe hatte, für seinen Herrn eine Liste von dessen Liebschaften zu führen. Um trotz der vielen Namen den Überblick nicht zu verlieren faltete Leporello kurzerhand Papier im Zickzack. So bekam die durchaus eindrucksvolle Liste ein handliches Format.Hier zeigt sich bereits eine Verwendungsmöglichkeit: Listen aller Art, beispielsweise Speisekarten. Auch Wanderkarten sind meist im Zickzack gefaltet, bevor sie in der Höhe noch einmal halbiert oder gedrittelt werden. Auch für Bilder und Bilderrahmen eignet sich diese Falzart.

Wickelfalz
Der Wickelfalz ähnelt dem Zickzackfalz, allerdings „versteckt“ sich die letzte Seite des Flyers im Inneren. Und es gibt noch einen Unterschied: während beim Zickzackfalz alle Seiten gleich groß sind, werden sie beim Wickelfalz immer schmaler, da die inneren Seiten ja von den äußeren umschlossen werden müssen.

Wie viele Seiten mit einer bestimmten Falzart machbar sind, hängt auch immer von der Papierstärke ab.