Monatsrückblick Oktober
Nach zwei eher ruhigen Monaten kam im Oktober wieder Leben in meinen Kalender. So viel, dass der Monatsrückblick mit einigen Tagen Verspätung erscheint.
TASPO Awards in Berlin
Ein Höhepunkt war die Taspo-Award-Verleihung im Grand Hyatt. Ich durfte das Innenraumbegrünungs-Netzwerk Element Green begleiten, das in der Kategorie „Beste Kooperation des Jahres“ nominiert war. Seit diesem Jahr übernehme ich den Social-Media-Auftritt des Netzwerks – ein Projekt, das mir viel Freude macht: inspirierende Projekte, abwechslungsreiche Themen und vor allem wunderbare Menschen, die sich mit Herz und Fachwissen dafür einsetzen, Innenräume lebendig zu machen.



Den Living Tree – das Kooperationsprojekt aus der Bewerbung – habe mich mir nun endlich einmal vor Ort angesehen, nachdem ich so viel darüber geschrieben habe. Wir haben damit beim Taspo Award den zweiten Platz erreicht – ein schöner Erfolg. Und ein wichtiges Signal für ein Thema, das in der Grünen Branche noch zu selten im Fokus steht: Grün in Innenräumen ist kein „nice to have“, sondern trägt spürbar zum Wohlbefinden bei.
Besuch in der Bundeshauptstadt
Der Termin brachte mich in die Bundeshauptstadt. Schon am Bahnhof war klar: Großstadt und ich sind ziemlich weit auseinander. Nach ein paar Stunden habe ich mich sehr nach zuhause gesehnt. Nach Bergen, Ruhe und dem Tempo hier. Nesselwang ist der erste Ort, an dem ich mich wirklich zu Hause fühle. Ich mag es, Menschen auf der Straße zu kennen, spontan ins Gespräch zu kommen und mich eingebunden zu fühlen. Hier lebe ich wirklich und wohne nicht nur.


Ausflug nach München
Früher hätte ich Ausflüge mit Ortsvereinen belächelt – heute bin ich mit dabei. Im Oktober hatten die „Blumenfreunde Nesselwang“ und die Bäuerinnen einen Tag in München organisiert: Besichtigung von Schloss Nymphenburg und ein Besuch im Botanischen Garten, und das bei bestem Herbstwetter. Viele der wunderbaren Sommerstauden waren schon am Verblühen. Es hat für mich einen ganz eigenen Charme, wenn Pflanzen sich verabschieden. Einige trotzen noch den kühlen Nächten und leuchten noch einmal um so prächtiger, andere ziehen sich langsam zurück und sehen auch dabei wunderschön aus.





Politisches Kabarett
Ebenfalls im Oktober auf dem Programm: Claus von Wagner im Kornhaus Kempten mit seinem aktuellen Bühnenstück „Equilibrium“. Wobei das mit dem „Kabarett“ so eine Sache ist – oft weiß man gar nicht, ob man lacht, weil es komisch ist, oder weil es so bitter wahr ist, was er über Wirtschafts- und Finanzpolitik erzählt. Trotz allem: Lachen ist besser als resignieren – und auf jeden Fall besser, als rechts zu wählen. Auch wenn es im Moment manchmal gar nicht so leichtfällt, das Kreuzchen auf dem Wahlzettel mit Überzeugung zu setzen.



Beweglich bleiben
Außerdem habe ich eine Woche in der Klinik Überruh (Isny) verbracht – ein Präventionsprogramm der Deutschen Rentenversicherung („RV Fit“), das Bewegung, Ernährung und Stressbewältigung verbindet – und das nachhaltig motiviert: Eine Woche stationäre Betreuung, drei Monate digitale Begleitung durch einen Trainer, drei weitere Monate App – und am Ende ein Wiedereinstiegstermin zur Erfolgskontrolle. Kann übrigens von allen beantragt werden, die in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, also auch einigen Freiberuflern.





Zum Schluss ein Plädoyer an die Strumpfhosenindustrie
Zum Abschluss aus gegebenem Anlass (der festlichen Garderobe zum anfänglich erwähnten Taspo-Award) noch ein ganz anderes Thema: Wann endlich werden Feinstrumpfhosen in der eigentlichen Größe dort enden, wo sie sollen – und nicht irgendwo kurz über dem Knie? Warum muss man grundsätzlich zwei Größen größer kaufen? Und können wir bitte kurz eins klarstellen: Sogenannte „Shape-Strumpfhosen“ sind nichts anderes als elegante Thrombose-Strümpfe!
