Ist ein Pin fertig, wird er in die passenden Boards gepinnt. Ein Pin über Heidepflanzen passt beispielsweise zum Herbst, zu lila Stauden, zu Heide, zu Gartengestaltung – der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Je mehr Boards damit gefüllt sind, desto häufiger taucht ein Pin bei verschiedenen Suchbegriffen in den Ergebnissen auf. An welcher Stelle ein Pin in den Ergebnissen angezeigt wird, ist nicht zwingend davon abhängig, wie oft andere den Pin verlinken, sondern eher davon, wie gut er inhaltlich auf die jeweils eingegebenen Suchbegriffe passt. Ein wesentlicher Unterschied zu Facebook und Instagram ist bei Pinterest, dass einmal erstellte Pins nicht „verloren“ gehen, sondern immer wieder aktuell werden können. Ist ein Thema gerade gefragt, kann auch ein Pin von vor einem Jahr ganz vorne bei den angezeigten Suchergebnissen mitspielen.

20 bis 30 Pins pro Monat und mehrere dazu passende Pinwände sind ein guter Anfang. Für die Planung gibt es Software-Unterstützung, beispielsweise Tailwind“. Das Programm (www.tailwindapp.com) ist eine Art Stundenplan, in dem sich die Veröffentlichungszeit von Pins in Pinterest, aber auch von Posts auf Instagram festlegen lässt. Tailwind (in englischer Sprache) gibt es als kostenfreie Version, ist dann jedoch auf eine Social-Media-Plattform (Pinterest oder Instagram) und eine bestimmte Anzahl Pins pro Monat begrenzt. Es gibt unzählige weitere Planungstools für Social Media Posts mit unterschiedlichstem Funktionsumfang und in allen Preisklassen. Bei einigen Preismodellen ist es sinnvoller, sich gleich professionelle Unterstützung für Pinterest zu suchen.

Zu guter Letzt noch zwei Tipps von Pinterest-Expertin Melanie Ellermeier (www.meassist.de): „Fragen Sie sich, ob Sie mit dem Pin ein Problem Ihrer potentiellen Kunden lösen.“ Und wie bei allen Social Media- Netzwerken ist Geduld gefragt. „Es dauert etwa drei bis sechs Monate, bis ein Account gut läuft.“