Vier Pfoten für ein Textbüro
Als ich mich als freiberufliche Journalistin für die Grüne Branche selbstständig machte, dachte ich vor allem an Recherche, Fachartikel und daran, wie ich mit Schreiben die nächsten Jahre Geld verdienen soll – aber nicht an Katzen.
Zunächst war da nur mein heimischer Schreibtisch mit sehr viel Ruhe und ohne Kollegen und Kolleginnen. Und dann: regelmäßiger Besuch aus der Nachbarwohnung – auf vier Pfoten, mit großen Augen und viel Fell.
Katzenfan war ich schon immer. Trotzdem hatte ich mir nie ein eigenes Haustier angeschafft – ich war schließlich mit dem Satz groß geworden: „Mit Hund oder Katze kannst du nie in den Urlaub fahren!“ Wellensittiche waren das höchste der Gefühle. Aber nun war da diese Katze. Sie kam, sah – und schlief. Täglich, am liebsten auf der Couch, die sich im selben Zimmer befand wie mein Schreibtisch. Und sie störte kein bisschen, im Gegenteil.
Eines Abends siegte die Neugier. Ich klingelte bei den Nachbarn: „Woher habt ihr eigentlich eure Mieze?“ Die Antwort: aus dem Tierheim. Und noch mehr: „Wir bringen sie morgen zurück – sie versteht sich nicht mit unserer anderen Katze.“
Fünf Minuten später hatte ich mehr als nur eine Antwort: Ich hatte eine Katze, ein geliehenes Katzenklo, zwei Näpfe und ein Starterpaket Futter. Mein Homeoffice hatte ein neues Teammitglied – die erste flauschige Mitarbeiterin war eingestellt. Unbefristet, versteht sich.
Minou war Seelentrösterin, Kollegin und Inspirationsquelle in einem. Heute lebt sie leider nicht mehr, aber ihre Nachfolge ist gesichert: Inzwischen besteht mein tierisches Backoffice-Team aus vier pelzigen Persönlichkeiten, jede mit einem ganz eigenen Spezialgebiet.
Wer sie sind und was sie können? Das erfahrt ihr hier im Profil: Zum tierischen Team von 4c-textprojekte
